Die Spielfläche – Bedeutung der Linien und Räume

Regel 1 beschreibt die Abmessungen der Spielfläche und die Maße aller Linien, der Räume, der Tore und der Sicherheitszonen. Wir erläutern ihre Bedeutung für die Spielleitung.

Allgemeine Hinweise zu Linien und Räumen

„Die Spielfläche ist ein Rechteck von 40 Metern Länge und 20 Metern Breite und umfasst zwei Torräume und ein Spielfeld (s. unten Regel 1:1)“. Diese grundsätzliche Unterscheidung zwischen Torraum und Spielfeld ist wichtig:

  • Im Torraum darf sich nur der Torwart frei bewegen, Spieler mit Ball dürfen ihn nicht betreten. Hat der Torwart Ball und  Körperkontrolle oder liegt der Ball auf dem Boden, ist er nicht im Spiel, also nicht mehr spielbar

  • Auf dem Spielfeld dürfen sich höchstens 7 Spieler pro Mannschaft gleichzeitig aufhalten.
  • Ein als Torwart gekennzeichneter Spieler darf als ‘7. Feldspieler’ auf dem Spielfeld mitspielen, unterliegt dann aber den Bestimmungen für Feldspieler (siehe Regel 4:1). Hiervon ausgenommen sind jedoch Situationen, in denen die Bestimmungen der Regel 8:5 Komm. anzuwenden sind.
  • Pro Mannschaft darf sich zu jeder Zeit nur ein als Torwart gekennzeichneter Spieler auf dem Spielfeld befinden.

Für das Spielen am und im Torraum existiert eine Vielzahl einschränkender Bestimmungen (siehe Info 1). Da sich das Spiel in der Regel dort konzentriert – ein ausgeprägtes Mittelfeldspiel wie beim Fußball findet im Handball nicht statt –, ist die Beobachtung der Torräume sowie der Räume zwischen Freiwurf- und Torraumlinie die zentrale Aufgabe der Schiedsrichter.

„Alle Linien auf der Spielfläche sind integraler Bestandteil des Bereichs, den sie begrenzen.“ (s. Regel 1:3) – Diese Bestimmung hat für Beobachtung und Beurteilung der Spieleraktionen mit und ohne Ball wichtige Konsequenzen:

  • Berührt ein Spieler die Torraumlinie, gilt dies bereits als Betreten des Torraums, berührt der Torwart sie, gilt das nicht als Verlassen des Torraums.

  • Berührt ein Spieler die Seitenlinie, agiert er noch innerhalb des Spielfelds. Erst wenn er die Seitenlinie mit einem Fuß überschritten hat, befindet er sich außerhalb des Spielfelds (Überschreiten heißt: Bodenkontakt jenseits der entsprechenden Linie bzw. ihrer gedachten Fortsetzung).

  • Auch der Ball ist erst außerhalb des Spielfelds – und damit nicht mehr spielbar(!) – wenn er die Seitenlinie vollständig überquert hat.

Linien und Zonen dienen auch als Orientierung bei der Ausführung von Würfen. Dabei gelten jedoch unterschiedliche Bestimmungen, was das Betreten der Linien bei der Ausführung formeller Würfe betrifft:

  • Beim Einwurf muss der Werfer die entsprechende Linie mit mindestens einem Fuß berühren. Die Stellung des anderen Fußes ist beliebig.

  • Bei der Anwurfausführung muss sich der Ball und der Werfer vollständig innerhalb der Anwurfzone befinden.

  • Bei Frei- und 7-m-Würfen dürfen die entsprechenden Linien nicht berührt oder überschritten werden.

Besondere Bestimmungen gelten auch für den Bereich zwischen Torraum- und Freiwurflinie, wo sich das Spielgeschehen im Wesentlichen abspielt, weil Angriffs- und Abwehrspieler in erster Linie dort aufeinandertreffen.
Freiwürfe für die angreifende Mannschaft für Vergehen innerhalb dieser Zone werden nicht am Ort des Vergehens ausgeführt (vgl. dazu Rubrik „Ausführung der Würfe“). In diesem Falle ist der Ausführungsort die nächstgelegene Stelle vor der Freiwurflinie (s. Regel 13:6).

Anwurfzone

In der Mitte der Mittellinie befindet sich ein Kreis mit einem Durchmesser von 4 Metern, der als Anwurfzone bezeichnet wird (s. Abb. unten und Regel 10:3b). Die Anwurfzone kann eine Fläche sein, die sich farblich von der Spielfläche (Durchmesser von 4 m) oder eine kreisförmige Linie sein.

Nur gültig für den Bereich des DHB:

Die Anwurfzone ist für den Spielbetrieb der Ligen und des DHB verpflichtend umzusetzen. Im Bereich der Landesverbände sind bereits vorhandene Kreise in der Mitte der Mittellinie, die einem Durchmesser von 3 m bis 4 m entsprechen, als Anwurfzone anzusehen. Bei nicht vorhandenen Kreisen ist eine entsprechende Fläche zu kennzeichnen (es ist kein vollständiger Kreis und keine vollständige Fläche erforderlich).


Der offizielle Regeltext

Regel 1: Die Spielfläche

1:1 Die Spielfläche ist ein Rechteck von 40 m Länge und 20 m Breite und umfasst zwei Torräume (s. Regel 1:4 und Regel 6) und ein Spielfeld. Die Längsseiten heißen Seitenlinien, die Breitseiten Torauslinien, zwischen den Torpfosten jedoch Torlinien.
Eine Sicherheitszone entlang der Spielfläche von mindestens 1 m neben den Seitenlinien und 2 m hinter den Torauslinien sollte gegeben sein.
Die Beschaffenheit der Spielfläche darf im Spielverlauf nicht zugunsten einer Mannschaft verändert werden.

1:2 In der Mitte der beiden Torauslinien steht ein Tor. Die Tore müssen fest im Boden oder an den Wänden dahinter verankert sein. Sie sind im Lichten 2 m hoch und 3 m breit.

Die Pfosten des Tores sind durch eine Querlatte fest verbunden. Ihre hintere Kante muss mit der hinteren Seite der Torlinie verlaufen. Torpfosten und Latte müssen quadratisch sein (8 cm). Sie müssen auf den drei vom Spielfeld einzusehenden Seiten mit zwei kontrastierenden Farben gestrichen sein, die sich ebenfalls deutlich vom Hintergrund abheben sollen.

Jedes Tor muss mit einem Netz versehen sein. Dieses muss so aufgehängt werden, dass ein in das Tor geworfener Ball normalerweise im Tor verbleibt.

1:3 Alle Linien auf der Spielfläche sind integraler Bestandteil des Bereichs, den sie begrenzen. Die Torlinien zwischen den Torpfosten sind 8 cm breit, alle anderen Linien sind 5 cm breit.
Zwei nebeneinanderliegende Bereiche können anstatt durch Linien auch durch unterschiedliche Farben voneinander abgegrenzt werden.

1:4 Vor jedem Tor befindet sich der Torraum. Der Torraum wird wie folgt von der Torraumlinie (6-m-Linie) begrenzt:
a) Vor dem Tor wird in 6 m Abstand parallel zur Torlinie eine 3 m lange Linie gezogen (gemessen von der hinteren Kante der Torlinie zur vorderen Kante der Torraumlinie).
b) Zwei Viertelkreise von 6 m Halbmesser (gemessen von der hinteren Innenkante der Torpfosten) verbinden die 3 m lange Linie mit der Torauslinie.

1:5 Die Freiwurflinie (9-m-Linie) wird gestrichelt und in 3 m Abstand vor der Torraumlinie gezogen. Die Markierungen der Freiwurflinie sowie die Zwischenräume messen 15 cm.

1:6 Die 7-m-Linie ist eine 1 m lange Linie vor dem Tor. Sie verläuft parallel zur Torlinie, gezogen in einem Abstand von 7 m, gemessen von der hinteren Kante der Torlinie zur vorderen Kante der 7-m-Linie.

1:7 Die Torwartgrenzlinie (4-m-Linie) ist eine 15 cm lange Linie vor dem Tor. Sie verläuft parallel zur Torlinie, gezogen in einem Abstand von 4 m, gemessen von der hinteren Kante der Torlinie zur vorderen Kante der 4-m-Linie.

1:8 Die Mittellinie verbindet die Halbierungspunkte der beiden Seitenlinien miteinander.

1:9 In der Mitte der Mittellinie befindet sich ein Kreis mit einem Durchmesser von 4 Metern, der als Anwurfzone bezeichnet wird (Regel 10:3b). Die Anwurfzone kann
a) eine Fläche sein, die sich farblich von der Spielfläche abhebt (Durchmesser von 4 m).
b) eine kreisförmige Linie sein.
Hinweis:
Die Anwurfzone ist für IHF-Veranstaltungen und professionelle Handballligen der Männer und Frauen verpflichtend und für Kontinentalföderationen und alle anderen von Nationalverbänden organisierten Veranstaltungen optional.

1:10 Die Auswechsellinie (ein Teil der Seitenlinie) reicht für jede Mannschaft von der Mittellinie bis zu einem 4,5 m von der Mittellinie entfernten Endpunkt. Von diesem Endpunkt der Auswechsellinien wird parallel zur Mittellinie und beiderseits der Seitenlinie eine 15 cm lange Linie gezogen (Abb. 1a, 1b und 3).

1:11 Die Coachingzone beginnt 3,5 m von der Mittellinie entfernt, endet 8 m vor der jeweiligen Torauslinie und umfasst, soweit möglich, den Bereich direkt hinter der Auswechselbank.


Maße der Linien und Abmessungen der Spielfläche

Alle Linien gehören mit zu dem Bereich, den sie begrenzen (s. oben Regel 1:3). Die grundsätzlichen Abmessungen der Spielfläche und die exakten Maße der Linien sind der Abbildung oben zu entnehmen.
Die Torlinie ist (wie die Torpfosten) 8 cm breit (s. dazu auch die Detailansichten unten). Sämtliche anderen Linien (Seitenlinie, Mittellinie, Torauslinie, Freiwurflinie, Torraumlinie, 7-m-Linie; Torwartgrenzlinie, Begrenzungslinien für Auswechsellinien) sind 5 cm breit. Die jeweiligen Längen aller Linien sind den erwähnten Grafiken zu entnehmen.
Grundsätzlich dürfen die Schiedsrichter davon ausgehen, dass die vorgesehene Spielfläche offiziell abgenommen wurde. Eine Überprüfung der Maße vor Spielbeginn ist also in der Regel nicht notwendig.
Anzumerken bleibt, dass zwei nebeneinanderliegende Bereiche statt durch eine Linie auch durch unterschiedliche Farben voneinander abgegrenzt werden dürfen (s. Regel 1:3, Abs. 2). Bei internationalen Spielen werden meist spezielle Bodenbeläge verwendet, die die Torräume mittels einer zusätzlichen Farbe herausheben (siehe das Bild in Info 3).

Info 1: Bedeutung von Linien und Räumen

Räume und Linien des Handballfelds
Spielfeld (ohne Torraum)
  • Hier dürfen sich höchstens 7 Spieler einer Mannschaft gleichzeitig befinden (Regel 4:1)
  • Spieler dürfen sich hier unter Beachtung der Bestimmungen zum Spielen des Balls mit und ohne Ball frei bewegen (Regel 7:1 bis Regel 7:10).
Torraum
  • Der Torwart darf sich darin mit und ohne Ball frei bewegen (Regel 5:2).
  • Er darf grundsätzlich nur vom Torwart betreten werden (Regel 6:1, Regel 6:3a).
  • Ein Feldspieler darf, nachdem er den Ball gespielt hat, den Torraum betreten, sofern dies für die Gegenspieler keinen Nachteil bedeutet (Regel 6:3b).
  • Feldspieler ohne Ball dürfen den Torraum betreten, wenn sie dadurch keinen Vorteil haben (Regel 6:4/12:1 (II)).
  • Wenn der Torwart Ball und Körperkontrolle hat, ist der Ball als „außerhalb des Spiels“ anzusehen (6:4).
  • Der im Torraum rollende Ball bleibt im Spiel (Regel 6:5).
  • Wenn der Ball im Torraum liegt, ist er aus dem Spiel (Regel 6:5, Regel 6:5/12:1 (II)).
  • In der Luft über dem Torraum darf der Ball unter Beachtung der Regeln 7:1 und 7:8 gespielt werden.
  • Der Abwurf wird vom Torwart aus dem Torraum über die Torraumlinie ausgeführt (Regel 6:5, Regel 12:2).
Linien allgemein
  • Jede Linie gehört zu dem Bereich, den sie begrenzt (integraler Bestandteil; incl. Regel 1:3).
  • Geschieht ein Überschreiten der Seiten- oder Torauslinie weder in Wechselabsicht noch in der Absicht, sich einen Vorteil zu verschaffen, dürfen sie überquert werden (Regel 4:4 inkl. Kommentar).
Seitenlinie
  • Einwurf, wenn der Ball die Seitenlinie vollständig überquert hat (Regel 11:1).
Torauslinie
  • Wenn ein Feldspieler der abwehrenden Mannschaft den über die Torauslinie gelangten Ball zuletzt berührt hat, wird ein Einwurf am Schnittpunkt von Seiten- und Torauslinie ausgeführt und zwar auf der Seite des Tors, auf der der Ball die Torauslinie überquerte (Regel 11:1).
  • Wenn aber ein Angreifer oder der Torwart den Ball zuletzt berührt hat, erfolgt Abwurf (Regel 12:1 (I) und (IV)).
Torlinie
  • Ein Treffer zählt, wenn der Ball die Torlinie vollständig überquert hat (Regel 9:1).
  • Die Torlinien (zwischen den Torpfosten) sind, wie die Torpfosten, 8 cm breit.
Freiwurflinie
  • Ausführungsort des Freiwurfs: Nach einem Vergehen der abwehrenden Mannschaft in deren Zone zwischen Torraum- und Freiwurflinie oder in deren Torraum ist der Freiwurf an der jeweils nächstgelegenen Stelle vor der Freiwurflinie auszuführen (Regel 13:6).
7-m-Linie
  • Ausführungsort des 7-m-Wurfs; der Werfer darf die Linie nicht berühren oder gar überschreiten, bevor der Ball seine Hand verlassen hat. Er darf bei der Ausführung bis zu einem Meter hinter der Linie stehen (Regel 14:5).
  • Bei der Ausführung eines 7-m-Wurfs müssen die gegnerischen Spieler mindestens 3 Meter von ihr entfernt sein (Regel 14:8).
Torwartgrenzlinie
  • Darf vom Torwart beim 7-m-Wurf berührt, aber nicht überschritten werden, bevor der Ball die Hand des Werfers verlassen hat (Regel 5:11).
Mittellinie
  • Die Mittellinie verbindet die Halbierungspunkte der beiden Seitenlinien miteinander. In der Mitte der Mittellinie befindet sich ein Kreis mit einem Durchmesser von 4 Metern, der als Anwurfzone bezeichnet wird (Abb. 1b und Regel 10:3b).
  • Die Anwurfzone kann
    a. eine Fläche sein, die sich farblich von der Spielfläche abhebt (Durchmesser von 4 m).
    b. eine kreisförmige Linie sein.
Auswechsellinien (ein Teil der Seitenlinie)
  • Das Ein- und Auswechseln von Spielern darf nur über die eigene Auswechsellinie erfolgen (Regel 4:4).
Zone zwischen Torraum- und Freiwurflinie
  • Ein Freiwurf gegen die abwehrende Mannschaft darf niemals innerhalb deren Zone ausgeführt werden (siehe auch oben unter ‘Freiwurflinie’; Regel 13:6).
  • Mitspieler des Werfers müssen sich bei der Ausführung von Frei- und 7m-Würfen außerhalb der Zone befinden (Regel 13:7/14:7).
Auswechselraum
  • Die Auswechselräume befinden sich links und rechts der Verlängerung der Mittellinie, außerhalb der Seitenlinie, bis zum Ende der jeweiligen Auswechselbank (Zulässig und gemeint ist immer auch eine entsprechende Stuhlreihe) und wenn es die Platzverhältnisse ermöglichen, auch dahinter.
  • Hier dürfen sich maximal 5 Mannschaftsoffizielle sowie teilnahmeberechtigte Spieler (maximal 9 teilnahmeberechtigte Auswechselspielersowie gegebenenfalls hinausgestellte Spieler) aufhalten. Zu beachten ist ggf. eine abweichende maximale Spieleranzahl aufgrund der jeweils gültigen Durchführungsbestimmungen (Regel 4:2).
  • Disqualifizierte Spieler oder Offizielle müssen diesen Raum sofort verlassen (Regel 16:8).
Coachingzone
  • Die Coachingzone beginnt 3,5 m von der Mittellinie entfernt, endet 8 m vor der jeweiligen Torauslinie und umfasst, soweit möglich, den Bereich direkt hinter der Auswechselbank. Die Bewegung bzw. das Aufhalten in diesem Bereich ist erlaubt, um taktische Anweisungen zu geben und um medizinische Betreuung zu ermöglichen. Prinzipiell darf nur ein Offizieller gleichzeitig stehen oder sich bewegen..

Das Tor

Maße des Handballtors

Technische Vorgaben für die Tore

Material

Holz, Leichtmetall oder synthetisches Material (s. auch „Richtlinien für Spielfläche und Tore“ in den „Internationalen Handballregeln 2022", siehe auch Downloads)

Farbe

Zwei kontrastierende Farben, die sich deutlich vom Hintergrund abheben müssen. Oftmals werden die Farbkombinationen rot-weiß, blau-weiß bzw. schwarz-weiß gewählt. Die Farben der beiden Tore sollten identisch sein.

Lichte Maße

2 m Höhe, 3 m Breite

Maße der Querlatte und der Pfosten

Quadratischer Querschnitt mit 8 cm Seitenlänge

Abmessungen der Farbfelder

20 cm Länge im Wechsel, in jeder Ecke aber 28 cm

Netze

Jedes Tor muss mit einem Netz versehen sein. Die Netze müssen so aufgehängt sein, dass ein ins Tor geworfener Ball nie unmittelbar herausspringen kann. Deshalb werden in den Toren häufig zusätzliche Fangnetze aufgehängt.

Position der Tore

Die Aufstellung der Tore und die Netze müssen vor Spielbeginn überprüft werden.


Auswechsellinien und -räume

Der Auswechselraum jeder Mannschaft außerhalb der Seitenlinie reicht von der Mittellinie bis zum entfernten Ende der jeweiligen Auswechselbank (die auch eine Stuhlreihe sein darf). 

Die Auswechsellinien jeder Mannschaft sind 4,50 m lange Abschnitte der Seitenlinie in ihrer Spielfeldhälfte, gemessen ab der Mittellinie. Auch die Begrenzungslinien der Auswechsellinien (5 cm breit) gehören zum Auswechselraum und dürfen somit von den Spielern beim Ein-/Auswechseln betreten werden (s. Grafik oben). Beachte: Auswechseln ist immer nur über die eigene Auswechsellinie gestattet.

Der Zeitnehmertisch soll parallel zur Seitenlinie stehen, und zwar zu gleichen Teilen rechts und links der Mittellinie und so, dass beide Auswechsellinien für Sekretär/Zeitnehmer gut sichtbar sind. Der Tisch sollte näher an der Seitenlinie stehen als die Auswechselbänke, also etwa 50 cm vor der Seitenlinie.

Die Bänke für Auswechselspieler und Mannschaftsoffizielle sollten 3,50 m von der gedachten Verlängerung der Mittellinie entfernt beginnen und mindestens 1 Meter außerhalb der Seitenlinie stehen.


Coachingzone (siehe auch Auswechselraum-Reglement)

Die Coachingzone beginnt 3,5 m von der Mittellinie entfernt, endet 8 m vor der jeweiligen Torauslinie und umfasst, soweit möglich, den Bereich direkt hinter der Auswechselbank. Der Beginn der Coachingzone wird durch eine 50 cm lange Grenzlinie gekennzeichnet (außerhalb der Spielfläche, parallel zur Mittellinie im Abstand von 3,5m und beginnt ca. 30 cm außerhalb der Seitenlinie).Das Ende der Coachingzone muss mit einer Linie oder einem Klebestreifen mit einer Länge von 50 cm und einer Breite von 5 cm markiert werden, wobei die Markierung außerhalb des Spielfelds an die Seitenlinie anschließt.