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Wolfgang Jamelle wünscht frohe Weihnachten

Grußwort des DHB-Schiedsrichterwarts

Liebe Schiedsrichterinnen, liebe Schiedsrichter, liebe Handballfreunde!

Ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir alle haben uns Anfang des Jahres kaum vorstellen können, welche Auswirkungen ein Virus auf unser privates, berufliches und sportliches Leben haben könnte. Die erforderlichen staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie haben uns seit März aufgezeigt, dass wir in fast allen Bereichen mit unterschiedlichen Einschränkungen leben müssen. Der Abbruch der Handballsaison im März von der Basis bis zu den Profiligen war eine unvermeidliche Maßnahme und hat uns innerhalb weniger Tage die Ausübung unseres sportlichen Hobbys nicht mehr möglich gemacht. Wir haben damals alle gehofft, dass wir nach der Sommerpause wieder in die neue Saison starten könnten. Aber die im Sommer konstant auf einem niedrigen Infizierungslevel verlaufende Pandemie machte sehr schnell alle Planungen zunichte, als die Zahl der Infizierten wieder deutlich anstieg. Der Saisonbeginn in den Landesverbänden und auch in den Profiligen wurden verschoben und auch der verspätete Start hat nur wenige Wochen zu einem Spielbetrieb führen können. Verantwortungsbewusst haben alle Landesverbände die Saison gestoppt und zunächst bis Januar/Februar 2021 unterbrochen.

Die Vereine haben für die Pause digitale Trainingskonzepte für ihre Spieler entworfen und auch im Schiedsrichterwesen haben Videomeetings und -lehrgänge Einzug gehalten. So wird hoffentlich bei Euch die Lust auf Handball und Eure Motivation, sich wie bisher für Eure wichtige Aufgabe zu engagieren, am Leben gehalten.

Die Bundesligen der Männer und Frauen haben wie der gesamte Profisport eine Sonderrolle und durch sehr aufwändige Hygienekonzepte die Erlaubnis bekommen, ihre Spiele durchzuführen. Alle aktiv am Spiel Beteiligten müssen sich kontinuierlichen PCR-Tests unterziehen. Dies gilt auch für die von uns dort eingesetzten Schiedsrichter. Jetzt haben wir nun Spiele ohne Zuschauer und müssen erkennen, dass unserem Sport die Emotionen, die Reaktionen und die Unterstützung der Zuschauer und Fans fehlen. Spiele nur im Fernsehen oder Livestreams verfolgen zu können, hat nicht den Reiz, den wir uns alle wünschen.

Die seit November wieder dramatisch ansteigenden Inzidenzwerte in allen Teilen Deutschlands haben nun Mitte Dezember zu einem erneuten Lockdown geführt und bescheren uns durch die Kontaktbeschränkungen und die teilweise bestehenden Ausgangssperren über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel die Situation, dass wir uns nur im engsten Familienkreis treffen dürfen. Traditionelle Weihnachts- und Silvesterfeiern mit Verwandten und Freunden müssen ausfallen und Besuche bei Großeltern und Eltern, die nicht in der Nähe wohnen, können nicht stattfinden.

Auch wenn wir auf eine solche Situation nicht vorbereitet waren, sollten wir für diese strengen Regelungen Verständnis haben. Unser oberstes Gut muss die Gesundheit aller sein und bleiben und wir sollten alle Maßnahme unterstützen, die zur Eindämmung der Pandemie führen können. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, wenn er sich an die vorgegebenen Beschränkungen hält. Vielleicht gelingt es uns dann im Laufe der nächsten Monate, wieder zu einem „normalen“ Leben zurückkehren zu können und auch wieder unser geliebtes Hobby Handball ausführen zu dürfen.

Ich wünsche Euch im Namen des DHB-Schiedsrichterausschusses und dem Redaktionsteam des Schiedsrichterportals auch im kleinen familiären Kreis frohe Weihnachtstage und einen guten Übergang in das Jahr 2021. Bleibt gesund und schaut optimistisch in das nächste Jahr.

Wolfgang Jamelle
DHB-Schiedsrichterwart 

 

 

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