Adrian und Jürgen Kinzel (Quelle: privat)

„Wie oft junge Schiedsrichter verheizt werden, macht mich traurig.“

Nach 50 Jahren im Amateurhandball hängt Jürgen Kinzel die Pfeife an den Nagel. Sein letztes Spiel leitete er Ende April in der Regionsliga Frauen – gemeinsam mit seinem Sohn, dem Bundesliga-Schiedsrichter Adrian Kinzel. Im Doppel-Interview sprechen Jürgen und Adrian über den letzten Einsatz des Vaters, die unterschiedlichen Herausforderungen sowie die Probleme an der Basis …

Quelle: privat

Redaktion: Jürgen, Ende April ist deine Schiedsrichter-Karriere nach 50 Jahren zu Ende gegangen. Wie hast du dein letztes Spiel erlebt? 

Jürgen Kinzel: Es war ein tolles Gefühl, dass ich mein letztes Spiel mit meinem Sohn pfeifen konnte - auch, weil ich sein allererstes Spiel mit ihm zusammengepfiffen habe. Ich war damals Schiedsrichteransetzer im Kreis Salzgitter und habe eine Ansetzung zurückgekriegt. Statt lange herumzutelefonieren, habe ich mir Adrian geschnappt, der bald seinen Schiedsrichterschein machen wollte. Es war ein Herrenspiel und er frage mich: Meinst du wirklich? Ich habe gesagt: Klar, du bist groß genug, du wirst dich durchsetzen!

Adrian Kinzel: Ich war gerade einmal 14 Jahre alt (lacht).

Jürgen Kinzel: Stimmt, das war 1998. In der einen Mannschaft gab es einen Spieler, der im Kreis dafür bekannt war, dass er immer verdeckte Fouls macht. Das hat Adrian jedoch souverän gemeistert und da dachte ich mir: Das wird was. 

Adrian Kinzel: Mein Vater hat viel mit meinem Bruder gepfiffen, aber die letzten Jahre auch immer gesagt: Ein Spiel möchte ich noch einmal mit dir pfeifen! Und da mein Bruder aufgrund eines schweren Unfalls das letzte Spiel meines Vaters nicht mit ihm pfeifen konnte, war es für mich eine Selbstverständlichkeit, meinem Vater diesen Gefallen zu tun. Ich habe Jutta angerufen und zu ihr gesagt: Vom Prinzip her kannst du nein sagen, weil du meine Chefin bist, aber ich würde da gerne zu einem Spiel in der Regionsliga Frauen… (schmunzelt). Für mich war das ein echtes „Back to the roots“-Erlebnis…

Jürgen Kinzel: Ich fand es leicht verrückt (lacht). Adrian fragt mich vorher, wann wir uns treffen und ich sage: So eine halbe Stunde vorher reicht. Er nur: „Was? Wann ist denn dann die technische Besprechung?" Und ich meinte nur: „So etwas gibt es bei uns nicht.“ 

Adrian Kinzel: Ich wollte dann wissen, welche Trikotfarbe wir nehmen. Mein Vater sagte ganz gelassen: „Das kläre ich schon.“ Ich komme also in die Halle, stelle mich vor, aber jeder wusste, wer ich bin. Am Vorabend haben Basti (Gespannpartner Sebastian Grobe, Anm. d. Red.) und ich Gummersbach gegen Wetzlar gepfiffen und jetzt stehe ich da auf einmal in der Halle. Das war lustig. Es gab auch keine Schiedsrichterkabine – wir mussten warten, dass die Mannschaft raus war. Herrlich!

Jürgen Kinzel: Und du musstest die Schiedsrichterkarte selbst ausfüllen… 

Adrian Kinzel: Das mache ich sonst auch, aber ich hätte die Tore mitschreiben müssen! Das hat nicht funktioniert (lacht). 

Jürgen Kinzel: Ich werde nie vergessen, wie wir vor dem Anwurf mit den Mannschaften am Mittelkreis stehen und Adrian sagt: „Dann begrüßt euch mal.“ Und alle gucken ihn verwirrt an. 

Adrian Kinzel: Ich habe vorher gefragt, ob sie sich vor dem Spiel begrüßen und dann eben darauf gewartet, dass sie etwas sagen, aber auf einmal sagt eine Spielerin: „Das müssen Sie machen.“ Ich habe nur gemeint: „Ihr könnt Du sagen, aber was muss ich machen?“ Dann ist mir eingefallen, dass nicht die Mannschaften eine Begrüßung sprechen, sondern in Niedersachsen die Schiedsrichter sagen: „Wir beginnen das Spiel mit einem Gut Sport.“ 

Jürgen Kinzel: Es war dann aber ein richtig schönes Spiel. Beide Mannschaften haben bis zuletzt alles gegeben. Wir hatten erst gedacht, dass es ein klares Spiel für die Gäste wird, sie hatten das Hinspiel deutlich gewonnen, aber es lief genau andersherum. Und hinterher haben alle gesagt, dass es eine ganz besondere Sache war, denn sie werden es nie wieder erleben, von einem Bundesligaschiedsrichter gepfiffen zu werden. Das war für alle ein Highlight. 

Adrian Kinzel: Es hat einen riesigen Spaß gemacht! Wir haben mit jeder Mannschaft ein Foto im Tor gemacht und auch der Zeitnehmer und einige Zuschauer wollten unbedingt Fotos machen. 

 

Wie lief es denn auf dem Feld? 

Adrian Kinzel: Es lief gut, wir hatten ein blindes Verständnis. Für mich war es ohne Headset ungewohnt. Ich hatte das meinem Vater vorgeschlagen, aber er sagte, das würde hier keiner – und er auch nicht – verkraften. Wir haben also die altbewährten Handzeichen ausgegraben, um uns abzustimmen, wann wir den Arm heben und die Position wechseln. 

Jürgen Kinzel: Es gab nur eine Situation, wo du andersherum gezeigt hast als ich. Da lachte das Publikum, weil ich sagte: „Schluss jetzt, wir spielen in die Richtung weiter.“ 

Adrian Kinzel: Stimmt, da kann ich nur sagen: Er war halt Feldschiedsrichter – und wollte kein Timeout, um das zu besprechen. Mein Vater hat sich einfach durchgesetzt, ich hatte keine Chance

Jürgen Kinzel: 50 Jahre Erfahrung zählen da mehr (lacht). 

 

Jürgen, was waren für dich die Highlights in deiner Karriere? 

Jürgen Kinzel: Ich stand mit all meinen Kindern als Schiedsrichter auf der Platte. Adrian, Pascal und Kira haben alle den Schiedsrichterschein gemacht. Auch meine Frau hat gepfiffen. Als wir uns kennenlernten, war ich Spieler, Trainer und Schiedsrichter und sie fragte irgendwann, ob ich das so weitermachen wolle. Ich habe ganz klar gesagt: Ja, da ändert sich nichts. Nach zwei Jahren hat sie dann auch ihren Schein gemacht und gesagt: „Dann sehe ich dich öfter.“ Wir haben dann auch immer wieder mal zusammen gepfiffen, das war richtig schön. Wir sind eben eine handballverrückte Familie. 

Adrian Kinzel: Mein Vater hat meine Schiedsrichterkarriere von Anfang an unbewusst geprägt. Ich bin oft mitgefahren als kleiner Junge. Ich erinnere mich auch noch daran, dass ich immer ganz viele Frage gestellt habe, wenn er nach Hause gekommen ist und ich nicht dabei sein konnte. Ich wollte wissen, wie das Spiel war und ob es eine rote Karte gegeben hat. Das war immer cool für mich. 

Jürgen Kinzel: Nach 50 Jahren muss aber auch mal Schluss sein. Die Spiele werden immer schneller, da muss man dem Alter Tribut zollen. Ich habe aber auch genug anderen Ehrenämter: Ich bin im Verbandssportgericht im Landesverband, Kassenwart im Verein und sitze im erweiterten Vorstand der Handballregion Braunschweig. Es sind also noch genug Posten, die ich weiter mache und dem Handball damit weiter zur Verfügung stehe. 

Adrian Kinzel: Ich ziehe persönlich meinen Hut – nicht nur vor den 50 Jahren als Schiedsrichter, die mein Vater auf dem Buckel hat, sondern vor alle, die an der Basis jedes Wochenende die Pfeife in die Hand nehmen. Ohne Menschen wie meinen Vater und all die anderen Basisschiedsrichter gäbe es den Handball in der Breite nicht mehr. Denn wenn keiner bereit ist, die Spiele zu leiten, gibt es keinen Spielbetrieb. 

Jürgen Kinzel: Es wird jedoch immer knapper. Da pfeift man auch zwei Spiele direkt hintereinander. Und einige Spiele können nicht mehr angesetzt werden, weil es keine Schiedsrichter mehr gibt. 

Adrian Kinzel: Wir müssen einfach im Namen des Handballs dankbar sein, dass es Leute gibt, die diese Spiele jedes Wochenende pfeifen. 

Jürgen Kinzel: Es bringt aber auch so viel. Mich hat der Handball mächtig geprägt für meinen Beruf. Ich habe mit 16 Jahren eine Damenmannschaft trainiert, bin dann Schiedsrichter geworden und habe die Ehrenämter übernommen. Das hat mir alles unheimlich viel gebracht. Man war locker, wenn man beruflich vor Menschen ein Referat halten oder als Vorgesetzter in den Mitarbeitersitzungen eine Entscheidung treffen musste. Man entwickelt ein Selbstverständnis, dass man auf verschiedenen Personen eingehen kann, aber lernt auch, sich mit einer gewissen Bestimmtheit durchzusetzen und die Diskussion zu beenden. 

 

Wie bist du damals zum Pfeifen gekommen? 

Jürgen Kinzel: Ich habe mein erstes Spiel 1974 als A-Jugendlicher gepfiffen. Wir spielten damals in der Oberliga und mein Trainer kam zu mir: Wir haben Not am Mann, du musst jetzt deinen Schein machen und dann pfeifen wir zusammen. Es war gleich ein Herrenspiel, zwar in der untersten Klasse, aber das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dabei geblieben bin. Ich habe in den 50 Jahren immer wieder neue Partner gehabt und es hat immer Spaß gemacht. Einmal hatten wir den Aufstieg in den Landeskader geschafft, aber dann ist mein Partner beruflich weggegangen – und ich habe mir gedacht: Jetzt will ich auch nicht mehr aufsteigen, sondern bleibe im Bezirk und pfeife hier, das macht mir ja auch Freude. 


Viele Schiedsrichter:innen hören irgendwann ab. Warum hast du die 50 Jahre durchgehalten? 

Jürgen Kinzel: Der Handballsport hat mir sehr viel gegeben und ich wusste immer, dass ich dem Handballsport viel zurückgeben möchte. Ans Aufhören habe ich nie gedacht. Ich war als Spieler immer froh, wenn Schiedsrichter da waren und ich war froh, dass ich einen Übungsleiter hatte, der Training gibt. Das wollte ich immer zurückgeben. Ich habe Herren, Damen, Jugend trainiert, teilweise drei Mannschaften, und das parallel zur Pfeiferei und selbst spielen. Die Kinder haben von Anfang an viele Hallen kennengelernt und als sie selbst spielten, wurde es noch chaotischer (lacht). Es hat immer Spaß gemacht. Und in den letzten Jahren wusste ich: Ich will die 50 Jahre noch vollmachen.  


Adrian, wie hat dein Vater als Schiedsrichter deine Karriere begleitet? 

Adrian Kinzel: Mein Vater und Bastis Vater sind damals auf die Schnapsidee gekommen, Basti und mich zusammen pfeifen zu lassen. Wir haben beide im Tor in Braunschweig gespielt beim MTV in der Jugend-Oberliga und waren Konkurrenten. Es wäre uns im Traum nicht eingefallen, zusammen zu pfeifen. Unsere Väter haben gesagt: Eure Partner haben nicht richtig Bock, versucht ihr beide das doch mal zusammen. Bastis Onkel war damals Ansetzer und wir haben relativ schnell unser erstes Spiel bekommen - und der Rest ist Geschichte. 

Mein Vater hat jedes Spiel im Fernsehen gesehen und wenn er es nicht live gucken konnte, hat er es aufgenommen und in der Nacht geguckt. Dann hat er auf der Rückfahrt angerufen, sobald er durch war. Das ist zu einem Ritual geworden, es war immer das erste Feedback. Was war gut und was war schlecht? Wie hat das Fernsehen welche Szene gesehen und worüber wurde diskutiert? Das war wichtig für uns. Am Anfang gab es natürlich noch viele Verbesserungen, aber man hat die Entwicklung gemerkt (lacht). Es war für uns das größte Lob, wenn er wenig zu kritisieren hatte. 


Was war der beste Tipp? 

Adrian Kinzel: Er hat uns sehr oft gesagt, auch vor extremen Momenten wie dem Halbfinale beim Final Four: Macht euch nicht verrückt. Ihr könnt das, macht einfach euer Ding. Dieser Zuspruch hat uns immer gut getan. Und auch die Kritik hat geholfen. Ich erinnere mich an ein Spiel in Melsungen, wo wir mit einer Siebenmeter-Arie gestartet sind und gefühlt die ersten fünf Angriffe auf jeder Seite Siebenmeter geben (Jürgen nickt). Danach rief mein Vater an und fragte: Was habt ihr da gemacht? Das hat uns immer geholfen. 


Jürgen, wie war es für dich, die Karriere zu sehen, die dein Sohn macht? 

Jürgen Kinzel: Es hat mir imponiert, mit welcher Klarheit sie vorgegangen sind. Sie haben Entscheidungen diskutiert und an sich gearbeitet, aber sie haben konsequent ihr Ziel verfolgt und sich nicht vom Weg abbringen lassen. Das hat mich stolz gemacht. Ich war auch stolz, wenn ich in der Halle gesessen habe


Adrian, was ist schwieriger – das Pfeifen an der Basis oder Entscheidungen im Licht der Öffentlichkeit zu treffen? 

Adrian Kinzel: Das kann man nicht miteinander vergleichen - es sind zwei Welten mit ihren eigenen Herausforderungen. Ich sage ganz ehrlich: Ich hätte nicht 50 Jahre an der Basis pfeifen können, das wäre nichts für mich gewesen. Jemand, der nie ein Erstligaspiel gepfiffen hat, kann wiederum nicht nachvollziehen, was es bedeutet, so ein Spiel über die Bühne zu bringen. Das konstant Woche für Woche zu leisten, ist herausfordernd. Ich möchte dennoch betonen, weil es wir wichtig ist: Das, was die Jungs und Mädels an der Basis leisten, kann man nicht in Worte fassen. Ohne sie gäbe es keinen Handball an der Basis!

Jürgen Kinzel: Wenn ich sehe, wie oft junge Schiedsrichter leider verheizt werden, macht mich das traurig. Ich habe auch immer gerne ein Spiel mit einem neuen Schiedsrichter gepfiffen, der gerade erst seinen Schein gemacht hatte, damit er nicht alleine seine ersten Erfahrungen sammeln muss. Teilweise wollen ältere Schiedsrichter das aber nicht, aus was für Gründen auch immer. Und dann werden zwei Anfänger zusammen losgeschickt. Es ist schade, dass die erfahrenen Schiedsrichter sich nicht im ausreichenden Maße hergeben, um die jüngeren Kollegen heranzuführen.   


Adrian Kinzel: Das Problem geht weiter. Erfahrene Schiedsrichter machen das nicht gerne und du hast auch gar nicht mehr so viele Schiedsrichter, aber ich glaube, dass das Hauptproblem das Umfeld ist. Sich als junger Schiedsrichter durchzusetzen und sich das dicke Fell anzueignen, was es braucht, ist nicht einfach. 

Leider hast du jedes Wochenende schon bei der E-Jugend die Diskussion auf der Tribüne. Das ist traurig. Wir können nur an alle appellieren, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass nicht nur die Kinder auf dem Feld ihre erste handballerischen Schritte machen, sondern eben auch die jungen Schiedsrichter ihre ersten Erfahrungen sammeln. 

Es ist kein Meister vom Himmel gefallen – und auch nach über 20 Jahren mit Basti gibt es immer noch Entscheidungen, die wir falsch treffen. Du pfeifst einfach nicht fehlerfrei, du pfeifst nicht perfekt, aber du erarbeitest dir über die Jahre eine Strategie, mit deinen Fehlern umzugehen. Diese Zeit bekommen junge Schiedsrichter oft aber nicht. Es wäre zu wünschen, dass sich alle sensibilisieren im Sinne des Sports. 


Wie stolz bist du auf deinen Vater? 

Adrian Kinzel: Was er den Handball zurückgegeben hat, erfüllt mich mit unheimlich viel Stolz. Diese Leidenschaft, diese Passion für das Ehrenamt, hat uns ganz viel gezeigt, worauf es im Sport ankommt. Ich glaube, er hat in vielen Momenten gar nicht wahrgenommen, wie viel Einfluss er auf mich hatte. Ich wollte dieses letzte Spiel unbedingt mit ihm pfeifen, das war eine Selbstverständlichkeit, weil ich ihm einfach unglaublich dankbar bin.

Jürgen Kinzel: Mich freut es, dass du gekommen bist, ohne dass ich drum bitten musste. Er hat vier Wochen vorher gesagt: Such dir ein Spiel aus, welches dein letztes Spiel sein wird und ich bin da. Wir hatten einen Termin gefunden, aber dann musste er an dem Samstag kurzfristig nach Wetzlar. Ich habe das Spiel mit dem Onkel von Basti gepfiffen und stattdessen einen Tag später von meinem Ansetzer ein neues Spiel für uns bekommen. 

Adrian Kinzel: Alle haben es möglich machen wollen, dass er dieses Spiel bekommt. Das war schön. 


War es ein würdiger Abschluss? 

Jürgen Kinzel: Ein absolut würdiger Abschluss von der Schiedsrichterei! Es war auch schön, dass die Region mir die Goldene Ehrennadel überreicht hat – und gleich einen neuen Job für mich hatte (lacht). Ich werde Koordinator der Schiedsrichterbeobachter. Sie haben gesagt: Jetzt hast ja nicht mehr so viel in den Hallen zu tun, also kannst du das doch gut von zu Hause machen. Es wird aber auch schön, wenn wir einfach die Enkelkinder besuchen können, weil der Kalender nicht mehr so voll ist. Das kann man sehr viel einfacher regeln und nicht mehr auf zwei Ansetzungspläne achten. 

Adrian Kinzel: Da freuen wir uns auch sehr drauf. Es klingt vielleicht banal, aber gemeinsame Wochenenden waren rar gesät, denn wir wohnen 300 Kilometer entfernt und ich war ja häufig weg. 

Jürgen Kinzel: Genau, entweder musstest du pfeifen oder ich. Ich bereue dennoch keine Minute. Der Sport hat mir viel gegeben und mich menschlich unheimlich vorangebracht. Ich habe es nicht gemacht, weil es 20 Euro Aufwandsentschädigung gab, das ist ein Witz. Es geht um die Freude haben. Den Spaß habe ich immer noch und werde ihn hoffentlich noch viele, viele Jahre haben - wenn auch jetzt nicht mehr beim Pfeifen.

Kinzel/Kinzel bei der Begrüßung (Quelle: privat)