Reglements für elektronische Team-Time-outs
Mit den Regeländerungen zum 01.07.2025 haben sich auch im Bereich des Reglements für elektronische Team-Time-outs Änderungen ergeben.
Der Buzzer muss direkt mit dem offiziellen Anzeigetafelsystem verbunden sein und bei Betätigung umgehend zum Anhalten der Zeit führen.
Klargestellt wurde nunmehr, dass das Drücken des Buzzers auch automatisch zum Beginn des Team-Time-outs führen muss.
Wichtiger Hinweis: Bei Nutzung der Grünen Karte startet der Zeitnehmer erst die (separate) Uhr, wenn die SR das Team-Time-out bestätigt haben.
Was hat sich noch geändert?
Im Falle eines Fehlers oder Missbrauchs des elektronischen Team-Time-outs wurde in Nr. 1 des Reglements der Zusatz aufgenommen, ob der Ball im Spiel war oder nicht. Dies dient lediglich der Klarstellung, da es bereits so schon kommuniziert und gehandhabt wurde.
Sollte ein Spieler den Buzzer drücken, wurde nunmehr klargestellt und differenziert, ob der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung im Spiel war oder nicht.
Hier ein Beispiel
Was im Video geschieht
Ein Spieler drückt den Buzzer in den letzten Sekunden des Spiels, um ein TTO zu beantragen, was nicht erlaubt ist. Nur Offizielle sind berechtigt, ein TTO zu beantragen und damit den Buzzer zu drücken.
Gemäß Punkt 8 wechselt der Ball (jetzt klargestellt) nur dann den Ballbesitz, wenn der Ball in dem Moment im Spiel war, in dem der Buzzer gedrückt wurde.
Entscheidung: Kein TTO, Anwurf für das Team BLAU und direkte Hinausstellung BLAU10. Mannschaft BLAU, die das inkorrekte Team-Time-out verursacht hat, verliert ein (1) Team-Time-out (die Gesamtzahl der Team-Time-outs wird um eins reduziert).
Fazit
Gleichwohl sich aus den Erfahrungen Änderungen ergeben haben, macht der Buzzer manches einfacher, aber eben nicht alles.
Pfiff der Woche
Unter der Rubrik "Pfiff der Woche" präsentieren wir jeweils eine beachtenswerte Szene aus dem aktuellen Spielbetrieb der Bundesligen von Männern und Frauen – und gegebenenfalls auch aus den Ligen darunter. Warum die ausgewählten Situationen besondere Beachtung verdienen? Nun, weil sie einen bestimmten Regelaspekt verdeutlichen, der uns Schiedsrichtern nicht in jedem Spiel „vor die Pfeife“ kommt.