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Die Handball-WM 2021 läuft!

Gestern pünktlich um 19:00 Uhr ist der Anpfiff zur 27. Weltmeisterschaft der Männer erfolgt. Morgen wird die deutsche Nationalmannschaft mit ihrer Begegnung gegen das Team aus Uruguay in das Turnier der Weltbesten einsteigen.

Wie hinlänglich bekannt, wird das Turnier mit insgesamt 32 teilnehmenden Nationen zumindest in der Vor- und Hauptrunde deutlich mehr Spiele anbieten, als dies in den Weltmeisterschaften zuvor der Fall gewesen ist. Allein an den Vorrundenspieltagen, von denen es einschließlich dem heutigen sechs aufeinanderfolgende geben wird, sind täglich acht Spielpaarungen an den vier Spielorten (Anzahl der Zuschauerplätze: Kairo 16.200; Neue Hauptstadt 7.000; Alexandria 5.000; Gizeh 4.500) vorgesehen. Wer in der Vorrunde an welchem Tag, an welchem Spielort und um welche Uhrzeit gegen welchen Gegner spielt, kann Info 1 entnommen werden.

Info 1: Spielplan der Vorrunde der Handball-WM 2021

Gruppe A (Deutschland, Ungarn, Uruguay, Kap Verde) – Spielort: Gizeh

15. Januar 18:00 Uhr Deutschland – Uruguay
15. Januar 20:30 Uhr Ungarn – Kap Verde
17. Januar 18:00 Uhr Kap Verde – Deutschland
17. Januar 20:30 Uhr Ungarn – Uruguay
19. Januar 18:00 Uhr Uruguay – Kap Verde
19. Januar 20:30 Uhr Deutschland – Ungarn

Gruppe B (Spanien, Tunesien, Brasilien, Polen) – Spielort: Neue Hauptstadt

15. Januar 18:00 Uhr Spanien – Brasilien
15. Januar 20:30 Uhr Tunesien – Polen
17. Januar 18:00 Uhr Tunesien – Brasilien
17. Januar 20:30 Uhr Polen – Spanien
19. Januar 18:00 Uhr Spanien – Tunesien
19. Januar 20:30 Uhr Brasilien – Polen

Gruppe C (Kroatien, Qatar, Japan, Angola) – Spielort: Alexandria

15. Januar 15:30 Uhr Qatar – Angola
15. Januar 18:00 Uhr Kroatien – Japan
17. Januar 15:30 Uhr Qatar – Japan
17. Januar 18:00 Uhr Angola – Kroatien
19. Januar 15:30 Uhr Japan – Angola
19. Januar 18:00 Uhr Kroatien – Qatar

Gruppe D (Dänemark, Argentinien, Bahrein, Kongo) – Spielort: Kairo

15. Januar 18:00 Uhr Argentinien – Kongo
15. Januar 20:30 Uhr Dänemark – Bahrein
17. Januar 18:00 Uhr Argentinien – Bahrein
17. Januar 20:30 Uhr Kongo – Dänemark
19. Januar 18:00 Uhr Bahrein – Kongo
19. Januar 20:30 Uhr Dänemark – Argentinien

Gruppe E (Norwegen, Österreich, Frankreich, Vereinigte Staaten) – Spielort: Gizeh

14. Januar 18:00 Uhr Österreich – Vereinigte Staaten
14. Januar 20:30 Uhr Norwegen – Frankreich
16. Januar 18:00 Uhr Österreich – Frankreich
16. Januar 20:30 Uhr Vereinigte Staaten – Norwegen
18. Januar 18:00 Uhr Frankreich – Vereinigte Staaten
18. Januar 20:30 Uhr Norwegen – Österreich

Gruppe F (Portugal, Algerien, Island, Marokko) – Spielort: Neue Hauptstadt

14. Januar 18:00 Uhr Algerien – Marokko
14. Januar 20:30 Uhr Portugal – Island
16. Januar 18:00 Uhr Marokko – Portugal
16. Januar 20:30 Uhr Algerien – Island
18. Januar 18:00 Uhr Portugal – Algerien
18. Januar 20:30 Uhr Island – Marokko

Gruppe G (Schweden, Ägypten, Tschechien, Chile) – Spielort: Kairo

13. Januar 18:00 Uhr Ägypten – Chile
14. Januar 20:30 Uhr Schweden – Tschechien
16. Januar 18:00 Uhr Ägypten – Tschechien
16. Januar 20:30 Uhr Chile – Schweden
18. Januar 18:00 Uhr Tschechien – Chile
18. Januar 20:30 Uhr Schweden – Ägypten

Gruppe H (Slowenien, Belarus, Südkorea, Russland) – Spielort: Alexandria

14. Januar 15:30 Uhr Belarus – Russland
14. Januar 18:00 Uhr Slowenien – Südkorea
16. Januar 15:30 Uhr Belarus – Südkorea
16. Januar 18:00 Uhr Russland – Slowenien
18. Januar 15:30 Uhr Südkorea – Russland
18. Januar 18:00 Uhr Slowenien – Belarus

Die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde. Der Letzte jeder Gruppe spielt im President´s-Cup weiter. Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst der direkte Vergleich. Ist dort der Punktestand auch gleich, zählt die bessere Tordifferenz aus allen Spielen und schließlich die höhere Anzahl der geworfenen Tore aus allen Spielen. Ist dann immer noch keine Entscheidung gefallen, erfolgt ein Losentscheid.

Schiedsrichterkader um drei Teams aufgestockt

48 Spiele in der Vorrunde zuzüglich 36 Paarungen in der Hauptrunde verlangen nach einem hinreichend großen Schiedsrichterkader. Dies umso mehr, als zu jedem Spiel auch noch ein Ersatzschiedsrichterteam einzuplanen ist. Nicht zuletzt aus diesem Grund stehen dem IHF-Schiedsrichterwart Ramon Gallego (ESP) zu Beginn des Events 19 Schiedsrichterteams zur Verfügung (drei Teams mehr als bei der letzten WM), die es unter Berücksichtigung vielfältiger Einflussfaktoren sinnvoll einzusetzen gilt. Sicherlich keine leichte Aufgabe, zumal auf unvorhersehbare Ereignisse, wie z. B. coronabedingte Ausfälle, jederzeit kurzfristig reagiert werden muss. Aus diesem Grund stehen Gallego fünf weitere Schiedsrichterteams abrufbereit zur Verfügung (siehe Info 2).

Info 2

Nominierte Schiedsrichterteams

Youcef Belkhiri | Sid Ali Hamidi (ALG)
Julian Lopez Grillo | Sebastian Lenci (ARG)
Matija Gubica | Boris Milosevic (CRO)
Vaclav Horacek | Jiri Novotny (CZE)
Mads Hansen | Jesper Madsen (DEN)
Alaa Emam | Hossam Hedaia (EGY)
Oscar Raluy | Angel Sabroso (ESP)
Charlotte Bonaventura | Julie Bonaventura (FRA)
Karim Gasmi | Raouf Gasmi (FRA)
Robert Schulze | Tobias Tönnies (GER)
Majid Kolahdouzan | Alireza Mousavian (IRI)
Gjorgji Nachevski | Slave Nikolov (MKD)
Ivan Pavicevic | Milos Raznatovic (MNE)
Havard Kleven | Lars Jorum (NOR)
Duarte Santos | Ricardo Fonseca (POR)
Bojan Lah | David Sok (SLO)
Arthur Brunner | Morad Salah (SUI)
Mirza Kurtagic | Mattias Wetterwik (SWE)
Samir Krichen | Samir Makhlouf (TUN)

Nominierte Ersatz-Schiedsrichterteams

Amar Konjicanin | Dino Konjicanin (BIH)
Ignacio Garcia | Andreu Marin (ESP)
Adam Biro | Olivier Kiss (HUN)
Alexei Covalciuc | Igor Covalciuc (MDA)
Kürsad Erdogan | Ibrahim Özdeniz (TUR)

 

14 der 19 nominierten Schiedsrichterteams waren bereits bei der Männer-WM 2019 in Deutschland und Dänemark dabei (siehe fettgeschriebene Namen in Info 2). Der dänische Schiedsrichter Mads Hansen ist dieses Mal mit seinem neuen Gespannpartner Jesper Madsen nominiert.

Das französische Geschwisterpaar Charlotte und Julie Bonaventura ist nach der Heim-WM in Frankreich 2017 zum zweiten Mal für eine Weltmeisterschaft der Männer nominiert. Komplettiert wird der WM-Schiedsrichterkader durch das algerische Team Youcef Belkhiri | Sid Ali Hamidi, das 2019 eines der beiden nominierten Ersatzschiedsrichterpaare war.

Gastgeber Ägypten stellt mit Alaa Emam | Hossam Hedaia ein weiteres neues Team. Last but not least ist mit Samir Krichen und Samir Makhlouf ein Schiedsrichterteam aus Tunesien dabei, das bereits bei der Männer-WM 2015 in Katar eingesetzt war.

Von den fünf Ersatzteams waren die tunesischen Schiedsrichter Kürsad Erdogan und Ibrahim Özdeniz bereits bei der letzten Männer-Weltmeisterschaft im Einsatz.

Schließlich darf der erfahrenste WM-Schiedsrichter nicht unerwähnt bleiben: Majid Kolahdouzan aus dem Iran hat mit seinem ehemaligen Partner Mohsen Karbas-Či bei den Männer-WM in Deutschland (2007), Kroatien (2009) und Schweden (2011) Spiele geleitet. Hinzu kommen Einsätze mit seinem aktuellen Partner Alireza Mousavian bei den Weltmeisterschaften in Frankreich (2017) und Deutschland/Dänemark (2019). Inklusive der aktuellen Meisterschaft kommt er somit auf sechs Nominierungen bei Männer-Weltmeisterschaften. À la bonne heure!

Allen Schiedsrichterkolleginnen und -kollegen wünschen wir von dieser Stelle für ihre Spielleitungen, die dieses Mal durch die Pandemiemaßnahmen zusätzlich belastet werden, viel Erfolg und auch das erforderliche Quäntchen Glück.