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Die guten Vorsätze
Sicher wird auch mancher unter uns nach diesem pandemiegeprägten Sportjahr schweigsam nur für sich Besserung geloben: „Im neuen Jahr werde ich …“.
Der Schweinehund – ein besonderes Haustier
Was immer man sich in diesen ersten Minuten des neuen Kalenderjahres an persönlicher Verhaltensänderung versprochen hat, es wird – objektiv betrachtet – notwendig sein. Der Ansatz, sich und nicht andere zu ändern, ist zudem lobenswert und einfacher zu bewerkstelligen, als sein Gegenüber zu „optimieren“. Aber kaum ist der gute Vorsatz erdacht, tritt schon sein starker Gegenspieler auf den Plan. Wir kennen ihn alle nur zu gut, den inneren Schweinehund, der uns stetig fragt, warum wir uns denn überhaupt ändern sollten. Wenn der Vorsatz dann auch noch mit Aufwand und Mühen verbunden ist, bringt es den Schweinehund fast zur Raserei. Um ihn zu beruhigen, bleibt nur die Kapitulation, oder?
Durchhaltestrategien
Damit dieses Mal die guten Vorsätze nicht gleich wieder in der Silvesternacht verpuffen, helfen folgende Verhaltenstipps, um deren Halbzeitwert deutlich zu verlängern:
- Teilt den guten Vorsatz nahestehenden Mitmenschen mit. Dazu gehört zweifelsfrei auch der Schiedsrichterpartner.
- Räumt alles aus dem Weg, was vom guten Vorsatz ablenken könnte.
- Setzt Euch Termine – möglichst auch für Teilziele (Meilensteine).
- Betuppt Euch nicht selber, sondern dokumentiert Eure Maßnahmen und Ergebnisse.
- Belohnt Euch für erreichte (Teil-)Ziele.
Die guten Wünsche
Bei der Umsetzung der guten Vorsätze wünsche ich uns allen viel Erfolg. Jedem wünsche ich beste Gesundheit (die ganz besonders), ein frohes und friedvolles neues Jahr und eine baldige Rückkehr in eine bekannte sportliche Realität ohne Coronavirus.
Euer
Jürgen Scharoff