Beschreibung
Die Aufgabe des Tests besteht darin, zwischen zwei Linien, die 20 m voneinander entfernt sind, hin-und-herzulaufen. Die markierten Wendepunkte müssen auf jeden Fall überschritten sein, um die Stufe zu werten. Die Laufgeschwindigkeit wird durch Intervalle zwischen zwei Tonsignalen festgelegt und durch die Verkürzung dieser Intervalle nach jeder Minute schrittweise erhöht. Zu Beginn des Tests beträgt die Laufgeschwindigkeit 8 km/h. Sie wird pro Minute um 0,5 km/h erhöht. Nach vier Minuten (Stufe 4) beträgt die Geschwindigkeit somit z. B. 10 km/h. Die Zunahme der Laufgeschwindigkeit ist in Stufen angegeben. Diese Stufen werden gleichzeitig als Ergebnis des Tests genutzt. Eine Stufe entspricht einer Minute Laufen.
Ablauf
- Die Teilnehmer laufen in dem Tempo, das die Tonintervalle vorgegebenen. An den Wendepunkten muss die Linie mit mindestens einem Fuß berührt werden.
- Wenn ein Teilnehmer vor dem Tonsignal am Wendepunkt ist, darf er erst beim Ertönen des Signals weiterlaufen.
- Hat er beim Tonsignal den Wendepunkt noch nicht erreicht, muss der Teilnehmer diesen zuerst berühren, bevor er zurücklaufen darf.
- Eine Stufe ist erst mit Ansage der nächsthöheren Stufe abgeschlossen.
- Der Test endet für einen Teilnehmer,
– wenn er selbst aufgibt oder
– wenn er zwei Mal in Folge die Kontrolllinie beim Tonsignal nicht erreicht hat.
Die Beurteilung obliegt dem Testleiter. - Der Test kann gleichzeitig von mehreren Teilnehmern absolviert werden. Jeder sollte dann eine ca. 1,5 m breite Bahn zur Verfügung haben.
Mindestanforderungen
Weibliche und männliche Schiedsrichter im Elite- und Bundesligakader sowie dem DHB-Perspektivkader müssen die Ansage der Tempostufe 9,5 km/h erreichen, um den Test zu bestehen. In der 3. Liga haben Schiedsrichterinnen bei der Ansage der Tempostufe 8,5 km/h ihr Soll erreicht.